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Forum Literatur Büro

SWR2 Interview: Dichterische Lebensräume (20 MB)


 

Das Personal – und wer wir sind?

Seit 19 Jahren arbeiten wir - der Dichter und Literaturvermittler Jo Köhler und seine Mitarbeiter - mit unseren Literaturprojekten auf der Suche nach neuen Wegen der Literaturvermittlung: Wie bringe ich die Kunst der Literatur zu den Menschen? Wie entdecke und fördere ich das schöpferische Potential in jedem Einzelnen? Worin liegt überhaupt die Relevanz des Literarischen?

Mehr als 900 Literaten waren bei unseren Veranstaltungen schon zu Gast und haben von Arbeit und Ideen des Forum-Literaturbüros partizipiert. Neben den großen Namen fanden dabei auch immer wieder Newcomer und „schwierige“ Autoren ihr Publikum.

Landesweit bekannt - auch durch Presse, Rundfunk und Fernsehen - wurde das Forum-Literaturbüro durch zahlreiche Modellprojekte wie Lyrik-Garten, Stadt-Lyrik, Literatur im öffentlichen Nahverkehr, der Club der kleinen Dichter, das Ei der tausend Wünsche und das Seniorenprojekt Lebenserinnerungen und Jo Köhler für sein Wirken und Schaffen als Konzept- und Projektkünstler 1997 von der Stiftung Lesen in Mainz mit der AusLese ´97 in Nachfolge von Ulrich Wickert (Tagesthemen) ausgezeichnet.


        

 

Wozu ein „Büro für Literatur“?



  • Wir sind Anlaufstelle für Autoren und Schreibtalente, die im Spannungsfeld literarischer Ambitionen und dem Druck rein wirtschaftlicher Interessen am Büchermarkt kaum Chancen haben, sich Gehör zu verschaffen; denn für viele ist es ein großes Problem, mit eigenen Texten an die Öffentlichkeit zu treten oder überhaupt eine Möglichkeit des Austausches darüber zu finden. Deshalb unterstützen wir (noch) unbekannte Autoren bei der Suche nach Öffentlichkeit und Kritik. Wir bieten neben Autorenberatung auch Manuskriptbesprechungen und verfügen über weitreichende Kenntnisse des Literaturbetriebes.

  • Literatur im Gespräch. Mithin ermöglichen wir im „stillen Kämmerlein“ arbeitenden Literaten, sich im Rahmen von Litera-Talk-Veranstaltungen über die Ästhetik des Wortes, Wege und Umwege, Wirkungsweisen und die „fixe“ Idee des Schreibens unter kompetenter Moderation auszutauschen. Diskutieren über Geschriebenes, über Fragen und Antworten des literarischen Lebens.

  • Wettbewerbe und Veröffentlichungen. Wir veranstalten den Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb (so auch in diesem Jahr 2008), an dem jeder Schreibende teilnehmen kann und machen bundesweite Ausschreibungen für Projekte und Aktionen. Und veröffentlichen auf Lyrik-Plakaten in Bussen und Haltestellen der Verkehrsbetriebe die Preisträger und Preisträgerinnen.

  • Angebote für ältere Menschen - die ihre Lebenserinnerungen oder einzelne Geschehnisse, die sie besonders bewegt haben, in Worte fassen und schreibend aufarbeiten wollen. Damit mehr zurückbleibt als ein paar zusammenhanglos hintereinander geklebte Bilder. Ein grandioses Archiv (Fundus) für die Alltags-kultur einer immer gedächtnisloser werdenden Gesellschaft, welches auch dann noch wichtig sein kann, wenn niemand mehr da ist, dem man seine Geschichte erzählen kann.

  • Bildungsarbeit. Hier kommt der Förderung von mehr Sprachverständnis und Sprachbewusstsein als wichtiges und zugleich identitätsstiftendes Kulturgut eine besondere Rolle zu. Anders als bei einer flüchtigen Schullesung wird ein von außen kommender Schriftsteller im laufenden Schulbetrieb zu einem literarischen Ansprechpartner „Writer in Residence“, der mit den Schülern und Schülerinnen über einen längeren Zeitraum arbeitet.

  • Veranstalterberatung. Wir bieten Fortbildung und Beratung für Buchhandel, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen aller Art. Schwerpunkte sind dabei Fragen der Organisation, der wirksamen Öffentlichkeitsarbeit und neue Ideen für Präsentationsformen und Veranstaltungskonzepte.

  • Agenturarbeit. Wir bringen Literaten und potentielle Veranstalter zusammen und verfügen über weitreichende Kontakte zu Schriftstellern aller Genres vom Lyriker bis zum Romanautor, vom Märchenerzähler bis zum Aktionskünstler.

  • Projektarbeit. Wir entwerfen Konzepte für spartenübergreifende Kunst- und Literaturprojekte (wie z.B. den Hildesheimer Lyrik-Garten rund um die Villa Dyes), bringen die Kunst des Wortes an neue ungewöhnliche Orte und gehen dabei über die Grenzen eingefahrener Pfade hinaus in die Blauzone zwischen Kunst und Literatur, zwischen Wort und Tat, mit der wir die Räume der Stadt zu einem Ort für Poesie machen.

Egal ob Sie selber schreiben, Literatur veranstalten wollen, Kontakt zu Autoren suchen oder einfach nurInteresse haben an der Kunst des Wortes: Das Forum-Literatur ist für Sie da!

 


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